Süßes oder Saures!

Trick or Treat! Ich bin bei meinen Recherchen auf zwei Theorien bezüglich dem Sammeln von Süßigkeiten an Halloween gestoßen:

Zu Halloween verwandelt sich der Vorbau in eine Gruft
Zu Halloween verwandelt sich der Vorbau in eine Gruft

Theorie I

Ursprünglich wanderten frühe Christen an Allerseelen (am 02. November, der Tag nach Allerheiligen) von Dorf zu Dorf und erbettelten so genannte Seelenkuchen. 


Als Ausgleich für diese Gabe versprachen sie, für die Spender und deren Angehörigen zu beten. Denn Gebete, auch die anderer, half den Toten auf Ihrem Weg in den Himmel. Das Leiden der Toten sollte also durch Gebete und gute Taten (z. B. Geschenke an bettelnde Kinder) gelindert werden. 

Schnapp, ich hab' Dich! Dieses elektronische "Händchen" gibts zu kaufen
Schnapp, ich hab' Dich! Dieses elektronische "Händchen" gibts zu kaufen

 

 

Heute gehen die Kinder an Halloween mit gruseligen Kostümen, verkleidet von Tür zu Tür um Süßigkeiten zu "erbetteln". Sie rufen „Süßigkeiten oder Streich" und wer ihnen nichts gibt, der kann sein blaues Wunder erleben. Manchmal rufen sie auch: "Süßes sonst gibt's Saures".

 


Süßes sonst Saures! Manche fürchten sich wirklich
Süßes sonst Saures! Manche fürchten sich wirklich

 

Theorie II

Hier geht man davon aus, das Halloween auf das heidnische Fest Samhain zurück zu führen ist.

 

Um die Ahnen (welche an Halloween zurück kehrten und Ihre noch lebenden Verwandten heimsuchten) gütlich zu stimmen, wurden Ihnen Geschenke (zumeist Lebensmittel) bereit gestellt.


Arme und Bettler (die in Ihrer Not oftmals weniger Angst als Hunger hatten) verkleideten sich nun als Tote um die Gaben zu essen. Was natürlich nicht verborgen blieb und so gaben die Reichen den Armen mehr als die "Geister" benötigten.


Letztendlich ist es doch egal, woher die Tradition Halloween zu feiern kommt: es ist auf jeden Fall ein riesen Spaß für Groß und Klein!

Und hat Garantiert nichts mit dunkler Magie usw. zu tun.

Diese Kinder erkunden den Halloween-Friedhof interessiert
Diese Kinder erkunden den Halloween-Friedhof interessiert

Ziehen nun also die Kinder verkleidet von Haus zu Haus, so rufen sie vor der Tür: „Süßes sonst gibt’s Saures!“ (im engl. Raum: „Trick or Treat!“)  Gibt man ihnen Süßigkeiten, so ist alles in Ordnung.

 

Gibt man ihnen keine „Gaben“, so kann es passieren, dass ihnen die ‚bösen Geister’ in der nächsten Zeit einen (hoffentlich kleinen) Streich spielen. In aller Regel ziehen sie (leicht maulend) von dannen.


Da Halloween hier in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist, kennen vor allem älteren Menschen diesen Brauch nicht und fühlen sich gestört. Um sie nicht wirklich zu „überfallen“ und zu verärgern, erzählt ihnen einige Tage vor dem

31. Oktober was die Kinder da vor haben.

Man kann auch einen „Laufbrief“ oder ein Rundschreiben in Umlauf bringen.


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