Was ist Halloween?

Gräber mit selbst gemachten Grabsteinen im Vorgarten
Gräber mit selbst gemachten Grabsteinen im Vorgarten

Halloween ist an jedem

31. Oktober, dem Vorabend von Allerheiligen

(01. November, ein hoher christlicher Feiertag an dem der Verstorbenen gedacht wid)

Und nicht zu vergessen fällt es zusammen mit dem Reformationstag. Laut der Überlieferung soll Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 die 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Kirche in Wittenberg angeschlagen haben, und leitete somit die Reformation der Kirche ein.


Früher begann der Tag nicht um 0 Uhr sondern bereits in der Abenddämmerung des Vortages. Es ist also (wie Heilig Abend zu Weihnachten) der Abend vor einem christlichen Feiertag gemeint.

 

Der Abend am 31.10. wurde im englischen

„All Hallows' Even" = Allerheiligen Abend

(All = alle, Heiliger = hallow, Abend = e'en) genannt,

woraus dann im Laufe der Zeit, Halloween wurde.


Die Menschen früher glaubten, dass die Toten zu Allerheiligen noch einmal zurückkehren und in ihre Häuser zu Ihren Angehörige gehen würden, um deren Fürbitte zu ersuchen.


Am folgenden Tag dem 02. November, an Allerseelen, sollte das Leiden der Toten durch Gebete und durch gute Taten

(z. B. Geschenke an bettelnde Kinder) gelindert werden.

 


Kreaturen der Nacht
Kreaturen der Nacht

Es ist auch möglich, dass Halloween auf das heidnische Totenfest der Kelten, dem Samhain zurückgeht. So wurde das Fest der sterbenden Sonne genannt und war das Ende des Sommers.

 

Nach dem Verständniss der Kelten endet das Jahr in dieser Nacht.

Sie glaubten, das diese Nacht (die dunkelste Nacht des ganzen Jahres) von Hexen und Geistern bevölkert wurde.

 


Jahrhunderte lang hat sich der Geisterglaube erhalten und trotz Fackelläufern und großen Freudenfeuer (welche das neue Jahr begrüssen sollen, und solange sie brannten, Haus und Hof vor Schicksalsschlägen schützen) ließen sich die alten Geister nicht vertreiben und es regierten die Mächte der Dunkelheit. Die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft verschwammen.


Die Kelten glaubten auch, dass in dieser Nacht die Verstorbenen auf die Erde zurück kehrten, um unter uns Lebenden zu wandeln. Unsichtbar. Wer jetzt unterwegs war, wähnt seine Ahnen auf Schritt und Tritt bei sich. Um von den Geistern nicht erkannt zu werden, verkleidete man sich.

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!

Jedoch gibt es keinen wirklichen Hinweis darauf, dass Halloween in vorchristlicher Zeit ein Totenfest war oder dass an diesem Tag heidnische Kulthandlungen begangen wurden.

Auch ein keltischer Totengott namens "Samhain" ist unbekannt. Belegt sind die Namen von ungefähr 350 keltischen Gottheiten. Ein "Sam Hain" gehört nicht dazu.

 

Der Bezug zum Totenreich ergibt sich sicher eher aus der Schlachtung des überzähligen Viehs zu Beginn des Winters (und das nicht aus religiösen oder rituellen Gründen, sondern um nur wenige Tiere, durch den Winter hindurch zu bringen).


Für das Verkleiden gibt es einfache Erklärung: man hat weniger Scheu vor etwas, in dessen Haut man schon einmal gesteckt hat. Auch kommt es durch das Nachmachen auch zu einer gewissen Art der Verniedlichung und somit zu weniger Angst.

Wer also Halloween feiert und sich z.B. selbst als Toter verkleidet, erinnert zum einen an die Verstorbenen und „zeigt dem Tod den Stinkefinger".

 

Durch diese Respektlosigkeit gegenüber dem Tod, zeigt man ihm, dass er seinen Schrecken verloren hat.

 

                                 Oder er hat einfach "höllisch" viel Spaß!!

 

 

 



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